Farn in der Wohnung

Farn als Gestaltungselement

Seit bereits 300 bis 400 Millionen Jahren wächst der Farn bereits auf der Erde, und wenn man ehrlich ist, er sieht noch immer ein wenig urwüchsig aus. Allerdings haben unsere heutigen Farne nicht mehr viel mit ihren Vorfahren gleich, die riesige Wälder bildeten, denn sie wachsen heute in handlicher Größe. Ein Farn ist eine besonders geeignete Pflanze für Zimmer, die nicht über viel Licht verfügen, wobei er allerdings nicht auf seine Feuchtigkeit verzichten will.

Wer im Wald spazieren geht, der trifft auf den Farn der die schattigen Plätze, unter den Bäumen besiedelt. Zudem wächst er an Felsritzen und schmückt die Plätze, wo die Sonne recht rar ist. Der Farn so weiß Michael Schwertfeger, der Kustos des alten botanischen Gartens in Göttingen gedeiht am besten an schattigen, feuchten Orten und das ist auch der Grund, warum der Farn in der Wohnung unter diesen Bedienungen so gut gedeiht.

Der Farn im Tongranulat

Die Wurzelballen von einem Farn sollten stets feucht sein und genau hier liegt der wunde Punkt bei der Pflege eines Farns. Denn er mag es weder zu trocken, noch zu nass. Daher ist es optimal seinen Ballen regelmäßig in Wasser zu tauchen, damit sich er sich vollsaugen kann und die Pflanze gut versorgt ist. Wem das zu aufwändig ist, der kann seinen Farn in ein Tongranulat setzen, dessen Feuchtigkeit aus einem Reservoir im Gefäß reguliert wird, aber gleichzeitig die Wurzeln vom Farn nicht im Wasser stehen lässt.

Der Farn in der Blumenampel

Der Geweihfarn ist der Klassiker unter den Badezimmer-Pflanzen. Seine Wedel erinnern ein wenig an die Schaufeln von einem Elch. Er wächst genau wie der Hasenfuß- und Goldtüpfelfarn epiphytisch. Das bedeutet, das seine Wurzeln nicht in der Erde sind, sondern auf den Bäumen wachsen. Daher eignet sich dieser Farn sehr gut für eine Blumenampel.

Doch auch der Schwertfarn eignet sich hervorragend als Zimmerpflanze, wobei er im Laufe der Zeit sehr groß wird. Die Wedel dieser Farnart sind sehr lang und hängen über. Allerdings hat dieser Farn einen Fehler: Seine trockenen Blättchenteile rieseln auf den Boden nieder. Recht pflegeleicht ist dagegen der Saumfarn, der öfter angeboten wird.

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