Regen nutzen und Wasser sparen

Wer einen Garten hat, möchte selbstverständlich, dass alle Pflanzen, auch der Rasen optimal mit Wasser versorgt werden. Doch Wasser wird immer kostbarer in unserer Zeit. Also gilt es, sich neue Quellen für seinen Garten zu erschließen. Dies ist am besten möglich, in dem man das Regenwasser auffängt. Diese Möglichkeit besteht für alle Gebäude eines Grundstückes, inklusive Garage und Gartenhaus.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Markt ist voll mit den unterschiedlichsten Systemen zum Auffangen und längerfristigen Sammeln des Regenwassers. Der persönliche Geschmack spielt hierbei natürlich eine sehr große Rolle, leider auch der Geldbeutel.

Das einfachste System ist die berühmt-berüchtigte Wassertonne, mit Deckel und Ablasshahn am unteren Tonnenteil. Sie ist nahezu unverwüstlich, leicht zu reinigen und fasst, je nach Größe, zwischen 200 und 500 l Regenwasser. Leider ist sie optisch nicht wirklich der Hingucker, deshalb haben sich die unterschiedlichen Hersteller die verschiedensten Formen ausgedacht. So kann zu jedem Haus ein optisch gelungenes Wasserfass gefunden werden.

Vermeintliche Wandelemente, Amphoren oder mannshohe Fässer – mit ein bisschen Umherstöbern im Internet wird jeder die für sich optimale Wassertonne finden. Viele davon lassen sich miteinander kombinieren bzw. zusammenstecken. So kann beliebig „angebaut“ werden, um die zur Verfügung stehende Wassermenge zu erhöhen bzw. konstant zu halten. Der Garten wird es dankend annehmen.

Wer Großes vorhat …

Und dann gibt es noch die Personen, die wahrhaft große Visionen haben. Denn sie wollen mit dem Regenwasser nicht nur ihren Garten bewässern. Wird das entsprechend gereinigt, so kann es auch für die Toilettenspülung und, wer mag, sogar für die Waschmaschine verwendet werden. Um dies problemlos durchführen zu können, ist es notwendig, ein abgeschlossenes System zu errichten, in dem das Wasser zum einen gereinigt wird, bevor es den häuslichen Kreislauf erreicht.

Anderenfalls könnte es nicht nur die Spülvorrichtung der Toilette früher oder später aufgrund der Verunreinigungen außer Gefecht setzen und die die empfindliche Waschmaschinentechnik verstopfen. Zum anderen jedoch handelt es sich bei den großen Wasserauffangbecken um 3.000 bis 10.000 Liter Behälter. Wird das Wasser dort nicht vor weiteren Umwelteinflüssen geschützt aufbewahrt, so können sich nicht nur wasserliebende Tiere dort einnisten.

Auch kann aufgrund von natürlichen Partikeln das Wasser „umkippen“ und zu faulen beginnen. Und „vergammeltes“ Wasser möchte niemand im Haus oder in seinem Garten auf den Beeten wissen. Für eine solch große Anlage ist eine gute Beratung und vermutlich auch Hilfe bei der Umsetzung notwendig. Denn die großen Wassertanks werden im Boden versenkt. Ein zu großes Loch, um es selber zu graben. Hier ist die Unterstützung des Herstellers gefragt.

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