So bringen Sie ihren Holzboden zum glänzen

Holz lässt sich vielseitig einsetzen. Der Werkstoff lässt sich nicht nur ausgezeichnet als Grundlage für die unterschiedlichsten Bodenbeläge, sondern bildet auch durch die unterschiedlichsten Farben, Verlege formen und Mustervielfalt an sich schon eine attraktive Bodenfläche. Zudem ist es nicht immer notwendig, einen Holzfußboden neu zu verlegen. Sehr oft kann der bestehende Holzboden aufbereitet werden. Da das Material bereits vorhanden ist, muss man diesem nur noch eine schöne Optik verleihen und den letzten Feinschliff geben. Dazu müssen nur ein paar Grundregeln beachtet werden um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Holzböden aufbereiten

Ist ein Holzboden sehr stark renovierungsbedürftig, oder müssen zu viele Dielen ausgetauscht werden, sollte im Vorfeld überlegt werden, ob sich eine Aufbereitung überhaupt noch lohnt. Dies hängt vor allem davon ab, wie stark der Boden beansprucht wird, beziehungsweise in welchem Umfang der Raum genutzt wird. Wird der Boden stark beansprucht, sollte lieber ein neuer Holzfußboden verlegt werden. Ebenfalls können Schäden auch kaschiert werden. Ist die Fußbodenfläche nicht allzu groß und nur kleinere Schäden vorhanden, können die Schadstellen auch mit einem farblich passenden Teppich oder Läufer verdeckt werden.

Verliert der Belag an Glanz oder sieht fleckig aus, kann es sein dass das schützende Öl und die Politur abgenutzt sind. In diesem Fall kann man den Boden neu einlassen. Möchte man lediglich kleinere Stellen ausbessern, lohnt es sich diese mit einem Abbeizmittel zu behandeln und anschließend neu einzulassen. Diese Methode ist jedoch nur auf kleineren Flächen wirtschaftlich. Um große Flächen neu einzulassen muss der Boden mit einer Parkettschleifmaschine bearbeitet werden. Erst danach kann der Holzboden neu geölt werden.

Wissenswertes zu Holzböden

Wird ein Holzboden auf einen frisch aufgebrachten Estrichuntergrund angebracht, muss dieser zuerst vollkommen durchgetrocknet sein. Um sicher zu gehen dass dieser vollständig trocken ist, sollte man mit dem Verlegen des Holzbodens etwa eine Woche warten. Zudem lassen sich Laminat und Holzböden auf unterschiedlichste Arten verlegen, da sie unter anderem nach unterschiedlichen Systemen aufgebaut sind. Dabei lassen sich fast alle Arten an die Gegebenheiten des bestehenden Unterbodens anpassen. Beim Verlegen sollte vor allem darauf geachtet werden, dass es zu keinen Kreuzfugen kommt, da dies nicht nur die Optik stört, sondern die Dielen an diesen Stellen besonders anfällig für Schäden sind.

Bei starren Fußleisten kann es zu breiten Abständen zwischen Wand und Leiste kommen. Diese können mit Zierprofilen verdeckt werden. Die beliebtesten Verlegearten sind für Holzböden das Schiffsbodenmuster, die Diagonalverlegung. Anspruchsvollere Heimwerker wählen zudem gern die Konzentrische Verlegung.

Du magst vielleicht auch